Was ist Fahrsport? – Fahrsport ist Teamsport
Fahren als Turniersport ist…
- Engagement
- Leidenschaft
- Dynamik
- Spannung und
- einzigartiges Zusammenspiel zwischen Fahrer und Pferd
Dabei absolvieren die Teams – bestehend aus Fahrer, Beifahrer (Groom) und Pferd verschiedene Prüfungen. Wer im Fahrsport auf hohem Niveau Erfolg haben will, muss diesen professionell betreiben. Denn Fahrsport ist längst zu einem Sport geworden, bei dem ausgezeichnete Pferde und mental starke Fahrer und Grooms sich in den verschiedenen Disziplinen messen.
Prüfungsarten
Dressur (1.Teilprüfung): Die Dressur - Eleganz und Harmonie

Elegant und stilgetreu präsentieren die Gespanne auf einem Dressurviereck von 40 x 100 m die vorgeschriebenen Lektionen in den verschiedenen Gangarten der Pferde, auswendig und mit möglichst grosser Genauigkeit der Figuren. Zur Orientierung dienen Buchstaben am Rande des Dressurvierecks.
Gelände (2.Teilprüfung): Der Marathon (Geländeprüfung) - Teamarbeit, Geschwindigkeit und Nervenkitzel


Fahrer, Grooms, Pferde und Material werden im Herzstück des Turniers – der Geländeprüfung oder auch «Marathon» genannt – gefordert. Auf einer bis zu 18 km langen, in verschiedene Phasen aufgeteilten Strecke, werden Kondition und Geschicklichkeit der Pferde, des Fahrers Fahrkunst und Gefühl für die Geschwindigkeit sowie die Zusammenarbeit mit den Grooms unter Beweis gestellt. In den maximal 8 Hindernissen wie z.B. Wasser, Erdhügel, Brücken und Labyrinthe wird Volle Konzentration und Tempo gefordert; hier werden die entscheidenden Punkte geholt. Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung der Grooms: Sie halten in den Hindernissen den Wagen im Gleichgewicht, kontrollieren die Zeit und überwachen den Weg, den der Fahrer nimmt. Fahren ist ein Teamsport!
Hindernisfahren (Letzte Teilprüfung): Das Hindernisfahren - Präzision und Spannung bis zum Schluss

Beim Hindernisfahren gilt es, einen Kegel-Parcours zu absolvieren. Maximal 20 Kegelpaare sind in vorgegebener Zeit und möglichst ohne Abwurf in der Reihenfolge (1-20) zu durchfahren. Fallen die auf den Kegeln liegenden Bälle herunter, gibt es Strafpunkte. Wendigkeit, Tempo und Präzision sind hier gefragt. Je nach Schwierigkeitsstufe des Fahrers sind die Abstände zwischen den beiden Kegeln unterschiedlich. So wird mit einem Zuschlag von 20 cm bis max.40cm zur Spurbreite des Wagens gefahren. Präzision, Tempogefühl und absolute Konzentration sind angesagt!
Sieger ist, wer am wenigsten Strafpunkte aus den drei Teilprüfungen mitgenommen hat.